Besonders gut behandeln lassen sich beispielsweise akute Schmerzsyndrome wie:


Rücken- und
Kopfschmerzen,
Migräne,
Allergien
(z.B. Asthma und Heuschnupfen)


Was heißt eigentlich Akupunktur?


Dieser Begriff setzt sich aus zwei Worten zusammen:
lat. acus = Nadeln und lat. pungere = stechen.
Das bedeutet den Punkt stechen.

Damit wird eine alte aus China stammende Heilweise bezeichnet.
Bei der Körperakupunktur werden ganz feine und dünne Nadeln
an bestimmten Stellen des Körpers eingestochen.
Die Auswahl dieser Stellen erfolgt durch den Therapeuten

  1. nach der jeweils vorherrschenden Beschwerdensymptomatik,
  2. der Organzugehörigkeit,
  3. sowie den Begleiterscheinungen
  4. und weiteren Merkmalen.



Wie wirkt Akupunktur?


Der Grundgedanke ist, dass bei einer Krankheit das Kräftegleichgewicht im Körper gestört ist.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beschreibt zwei gegensätzliche, aber sich ergänzende Kräfte,
Yin und Yang.
Diese beiden Kräfte stehen normalerweise in einem harmonischen Gleichgewicht.
Eine Störung dieses Gleichgewichts zwischen Yin und Yang äußert sich als Krankheit.
Die Anwendung der Akupunktur führt zu einem Energieausgleich,
zu einer Harmonisierung von Yin und Yang und somit zur Heilung.
Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt.


Anwendungsgebiete:


Zunächst muss ein Merksatz von Prof. Dr. H. F. Herget vorangestellt werden:
"Akupunktur heilt, was gestört ist. Akupunktur heilt nicht, was zerstört ist."

Die Akupunktur kann bei einer Vielzahl von Störungen
- alleine oder in Kombination mit anderen Therapieverfahren - angewendet werden.


Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine spezielle Form der chinesischen Akupunktur.
Man stellt sich dabei das Ohr als verkleinerte Form des menschlichen Körpers vor.
Hierbei gibt es ebenfalls bestimmte Punkte, die den einzelnen Körperabschnitten oder Organen entsprechen.
Die Nadeln werden dabei aber nur am Ohr gesetzt.
Die Wirkung bei der Ohrakupunktur ist sehr intensiv, es ist sogar eine Dauertherapie mit speziellen Pflasternadeln möglich.


Dauer der Akupunktur:


Die Nadeln sollen 20 bis 30 Minuten im Ohr des entspannten Patienten bleiben.
Danach ist noch eine Ruhephase von ca. 15 Minuten einzuhalten.
Nutzen Sie die Akupunktur als Entspannungserlebnis in unserer Praxis.


Akupunktur ist nicht geeignet bei:


bösartigen Erkrankungen,
lebensbedrohlichen Situationen,
schweren Infekten und in der
Schwangerschaft.


Mögliche Nebenwirkungen:



Bei dem Einstich der Nadel kann ein elektrisierendes Gefühl oder ein Schmerz auftreten.
Dieses Gefühl wird Nadelsensation genannt und zeigt an, dass der Punkt richtig getroffen wurde.

Weiterhin können gelegentlich Kreislaufreaktionen wie Schwindel, Müdigkeit oder Kollaps auftreten.
Diese sog. vegetativen Reaktionen können durch sorgfältiges Auswählen der Punkte und Stimulation der Nadeln,
sowie durch Ruhezeit nach der Akupunktur vermieden oder behandelt werden.

Auch kann eine sog. Erstverschlimmerung der Beschwerdensymptomatik auftreten.
Diese klingt aber nach kurzer Zeit wieder ab.
Eine Erstverschlimmerung deutet auf einen richtigen therapeutischen Ansatz (Anschlag der Therapie) hin.

Eine Infektion ist theoretisch denkbar, jedoch äußerst selten.
Vorbeugend wirkt hier die vorangegangene gründliche Desinfektion
und die Verwendung von sterilen, wenig verletzenden  Einmalnadeln.


Bitte beachten Sie:


Sie sollten unmittelbar vor und drei bis vier Stunden nach der Behandlung
keine anstrengenden Tätigkeiten oder Sportarten durchführen.

Der Erfolg der Akupunktur ist von Ihrer Mitarbeit bei dem Aufsuchen der empfindlichen Punkte abhängig.

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